Schwarzer Hautkrebs

↑ Video zum Thema schwarzer Hautkrebs / Melanom

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In diesem Video möchten wir erklären, was der Begriff Melanom bedeutet.

Schwarzer Hautkrebs

Das Melanom ist der sogenannte schwarze Hautkrebs. Dabei sind die Krebszellen des Melanoms mit jenen Hautzellen verwandt, die den braunen Farbstoff der Haut bilden. Daher sieht der schwarze Hautkrebs meist dunkel oder schwarz aus.

Auslöser und Ursachen

Heute geht man davon aus, dass unter anderem Sonneneinstrahlung Melanome auslöst. Dabei scheinen unter anderem häufige und starke Sonnenbrände ein Risiko darzustellen. Aber auch Personen, welche durch bestimmte Medikamente oder Erkrankungen ein schwaches Immunsystem haben, besitzen ein erhöhtes Risiko für das Auftreten eines Melanoms. Manche Menschen haben auch einfach eine Veranlagung mit einem erhöhten Risiko dafür, ein Melanom zu entwickeln.

Prognose

Patienten, die die Diagnose eines Melanoms erhalten haben, fragen sich natürlich: „Wie gefährlich ist die Erkrankung für mich?“ Diese Frage kann leider nicht pauschal beantwortet werden. Denn das Melanom kann bei manchen Menschen zwar zu Metastasen und schwerer Krankheit führen. Die meisten betroffenen Patienten habe heutzutage jedoch eine gute Prognose, da die Krankheit oft in einem frühen Stadium entdeckt wird. Denn generell gilt: Der Erfolg der Behandlung eines Melanoms ist umso größer, je früher der Tumor nach seiner Entstehung behandelt wird.

Therapie und Behandlung

Der erste Schritt in der der Behandlung eines Melanoms ist die komplette operative Entfernung des Tumors. Die weiteren Schritte kann man erst festlegen, wenn der entfernte Tumor unter einem Mikroskop genauer untersucht wurde. Diese sogenannte feingewebliche Untersuchung liefert nämlich wichtige Informationen über das Ausmaß der Gefährlichkeit des entfernten Melanoms. Auf weitere Einzelheiten der Behandlung des schwarzen Hautkrebses können wir in diesem Video leider nicht eingehen.

Individuelle Therapie

Denn es gibt viele verschiedene Therapieformen, und welche dieser Therapien gewählt wird, hängt von der individuellen Ausprägung der Erkrankung bei jedem einzelnen Patienten ab. Falls man die Diagnose eines Melanoms erhält, sollten daher die weitere Beratung und Behandlung durch eine Ärztin bzw. einen Arzt erfolgen, der auf diesem Gebiet viel Erfahrung hat. Dies sind vor allem Hautärztinnen und Hautärzte.

Aussehen

Viele Menschen fragen sich nun, wie man ein Melanom von einem normalen Leberfleck bzw. einem normalen braunen Muttermal unterscheiden kann. Diesbezüglich kann man sagen, dass Melanome im Vergleich zu normalen Leberflecken oft größer sind oder im Laufe der Zeit größer werden bzw. sich verändern. Auch sehen sie von der Form und Farbe häufig ungleichmäßig (unsymmetrisch) aus oder haben neben einem braun-schwarzen Farbton noch weitere Farben. Manchmal fallen sie auch dadurch auf, dass sie einfach anders aussehen, als die übrigen Leberflecke, die man hat. Dies sind jedoch alles nur wichtige Beispiele. Das heißt, bei einem Melanom müssen die genannten Auffälligkeiten nicht zwingend vorhanden sein. Außerdem können auch noch weitere Aspekte bei der Diagnosestellung eine Rolle spielen.

Hautkrebs-Vorsorge / Screening

Daher sollte man sich ab einem bestimmten Alter regelmäßig hausärztlich oder hautärztlich vorstellen und auf Hautkrebs untersuchen lassen. Hausarzt oder Hautärztin sollte man natürlich auch aufsuchen, wenn man selbst eine Hautveränderung bemerkt hat, die man „verdächtig“ findet. Die individuelle Untersuchung und Beratung, die man dann erhält, können wir in diesem Video natürlich nicht übernehmen.

Wir hoffen aber, dass wir zum Verständnis des Begriffs Melanom beitragen können.

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Euer Team von deinediagnose.de

 

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