Osteoporose

↑Video zum Thema Osteoporose / Knochenschwund

Zurück zur Liste


In diesem Video möchten wir erklären, was der Begriff Osteoporose  bedeutet.

„Knochenschwund“

Die Osteoporose ist eine Erkrankung der Knochen. Ganz stark vereinfacht ausgedrückt kommt es dazu, dass die Knochen der Patienten nicht mehr richtig fest sind, sondern immer mehr porös werden. Dieses Problem entsteht unter anderem dadurch, dass der Körper gewisse wichtige „Knochen-Baustoffe“ nicht mehr ausreichend in die Knochen einbaut.

Wer erkrankt?

Die Osteoporose betrifft vor allem – aber nicht nur – ältere Menschen. Vor allem Frauen haben ein erhöhtes Risiko.

Symptome und Beschwerden

Typische Symptome von Patienten mit Osteoporose sind zum Beispiel Knochenschmerzen oder Knochenbrüche ohne erkennbare Ursache bzw. nach einer nur geringen Krafteinwirkung auf ein Körperteil. Manchmal kommt es durch Zusammendrücken der Knochen der Wirbelsäule auch zu einem leichten Schrumpfen der Patienten. Die Ausbildung von Fehlstellungen der Wirbelsäule, z. B. mit einem nach vorne gebeugten Rundrücken, ist ebenfalls möglich. Doch wie kommt es eigentlich zur Osteoporose?

Ursachen

Nun, damit unser Körper die Stärke seiner Knochen aufrechterhalten kann, benötigt er unter anderem: Bestimmte Nährstoffe, ein bestimmtes Maß an körperlicher Betätigung und die Produktion spezieller Hormone durch bestimmte Organe (Nur kurz zur Info: Hormone sind ganz kleine Signalstoffe, die mit dem Blut transportiert werden und über die verschiedene Funktionen des Körpers gesteuert werden).

Alter

Mit dem Älterwerden kommt es dann bekanntermaßen dazu, dass man sich nicht mehr so viel bewegt und dass man nicht mehr so viel Sport betreibt wie in früheren Jahren seines Lebens. Dies begünstigt die Entstehung einer Osteoporose. Auch finden im  Alter bestimmte Veränderungen im menschlichen Körper statt, die dazu führen, dass für den Knochenbau wichtige Hormone weniger ausgeschüttet werden. Dies ist insbesondere bei Frauen der Fall. Frauen bauen ohnehin weniger Knochen auf als Männer. Somit sollte verständlich sein, woher ihr erhöhtes Risiko für das Auftreten einer Osteoporose rührt. Es gibt aber auch noch andere Auslöser der Erkrankung, wie beispielsweise eine fehlerhafte Ernährung oder eine Mangelernährung (wenn dem Körper also nicht alle lebenswichtigen Nahrungsmittel zur Verfügung stehen).

Medikamente

Aber auch bestimmte Erkrankungen und Medikamente sind mögliche Auslöser einer Osteoporose. Ein Medikament, das die Erkrankung oft mit auslöst oder zu ihrer Verschlechterung beiträgt ist das sogenannte Kortison.

Wer behandelt Osteoporose?

Ärzten für Innere Medizin behandelt, also Ärzten, die sich mit den Organfunktionen und den Hormonen des Körpers beschäftigen behandeln diese Erkrankung. Außerdem gehen viele Pateinten zu ihrem Hausarzt, um sich diesbezüglich therapieren zu lassen. Bevor man die Erkrankung behandeln kann, muss man sie natürlich erst einmal diagnostizieren.

Untersuchungen und Diagnostik

Hierfür kommen unter anderem Blutentnahmen, Röntgenuntersuchungen und die sogenannte Knochendichtemessung zum Einsatz. Für letztere gibt es verschiedene Verfahren, von denen die meisten bestimmte Röntgenstrahlen einsetzen.

Behandlung und Therapie

Die Behandlung der Osteoporose richtet sich natürlich nach den jeweiligen Auslösern der Erkrankung bei den einzelnen Patienten. Häufig setzt man jedoch eine Therapie mit Medikamenten ein. So werden vielen Patienten Calcium und Vitamin D verschrieben, da beide Stoffe eine wichtige Rolle beim Aufbau und Erhalt der Knochen spielen. Patienten, denen dies möglich ist, wird auch oft empfohlen, Sport zu treiben. Hier bringen anscheinend insbesondere ein gewisses Maß an Kraftsport und Gleichgewichtsübungen Vorteile. Beides kann man bei bestimmten Patienten in Form von Krankengymnastik teilweise ärztlich verordnen. Weiterhin sollte bei Menschen mit Osteoporose eine Fehlernährung korrigiert werden, zum Beispiel in Zusammenarbeit mit einer Fachkraft für Ernährungsberatung. Und natürlich sollte man eine Mangelernährung verhindern.

Medikamente zur Behandlung

Manchmal ist es außerdem notwendig, dass ein Arzt den Betroffenen bestimmte Hormone verabreicht. Es gibt aber auch noch eine Reihe weiterer Medikamente, die bei der Behandlung der Osteoporose zum Einsatz kommen. Und jene Substanzen, die die Erkrankung noch verschlimmern, wie das genannte Kortison, sollten natürlich nur so lange eingenommen werden, wie dies aus medizinischer Sicht sein muss.

Knochenbrüche

Solche Patienten, bei denen es aufgrund einer Osteoporose zu der Komplikation eines Knochenbruchs kommt, werden in der Regel bei einem Orthopäden oder Unfallchirurgen vorgestellt, also einem Arzt, der sich mit Knochen- und Gelenkverletzungen auskennt. Welche genauen Maßnahmen nun im Einzelfall bei jedem individuellen Patienten erfolgen sollten, vermag natürlich nur der behandelnde Arzt zu sagen.

Diese Aufgabe des behandelnden Arztes können wir in unserem Video natürlich nicht übernehmen. Wir hoffen aber, dass wir zum Verständnis des Begriffs Osteoporose beitragen können.

Abonniere unseren E-Mail-Newsletter und folge uns auf Instagram, YouTube und Twitter, um immer über alle Neuigkeiten dieser Seite informiert zu sein.

Euer Team von deinediagnose.de

zuletzt aktualisiert