Mumps

↑ Video zum Thema Mumps / Ziegenpeter / Parotitis epidemica

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In diesem Video und auf dieser Seite möchten wir erklären was Mumps ist.

Virus-Erreger

Mumps wird in der Fachsprache auch Parotitis epidemica genannt und im wird Volksmund auch als Ziegenpeter bezeichnet. Die Erkrankung wird durch Viren hervorgerufe. Die Übertragung erfolgt als sogenannte Tröpfcheninfektion über den Speichel oder über Nasensekret. Es enthält die Viren und wird beim Sprechen, Husten oder Niesen in die Luft befördert. Dadurch werden die Viren von anderen Menschen eingeatmet.

Ansteckungsgefahr

Die Ansteckungsgefahr ist relativ hoch, allerdings nicht ganz so stark ausgeprägt, wie zum Beispiel bei Masern oder Windpocken. Nachdem man einmal in seinem Leben an Mumps erkrankt ist, besitzt man danach eine sogenannte Immunität und kann nicht noch einmal erkranken.

Krankheits-Verlauf

Nach dem man den Virus aufgenommen hat, dauert es ungefähr 2 Wochen bis die ersten Beschwerden auftreten. Bei ungefähr der Hälfte der Kinder die sich mit dem Virus anstecken, verläuft die Erkrankung wie eine leichte Erkältung. Das Charakteristische für die Erkrankung ist allerdings eine mögliche Entzündung der Ohrspeicheldrüsen. Die fängt meist auf der einen Seite an und nach 1-2 Tage haben die Kinder dann auf beiden Seiten geschwollene, entzündete und beim Kauen schmerzhafte Ohrspeicheldrüsen.

Prognose

Bei kleinen Kindern heilt der Mumps meistens gut ab, ohne dass Komplikationen entstehen. Gefährdet für Komplikationen sind eher ältere Jugen bzw. junge Männer die schon durch die Pubertät durch sind. Fast jeder vierte von den älteren Jungen entwickelt beim Mumps eine schmerzhafte Schwellung und Entzündung der Hoden.

Unfruchtbarkeit

Als Komplikation kann als Spätfolge eine Unfruchtbarkeit entstehen. Daher wird diese Erkrankung bei Ärzten sehr ernst genommen, auch wenn sie bei kleinen Kindern eher selten zu schlimmen Krankheitsverläufen führt. Sobald man erkrankt ist, gibt es kein Medikament das gegen die Viren selber wirkt. Man versucht mit Medikamenten aber die Beschwerden wie Fieber und Schmerzen zu behandeln.

Impfung

Um zu verhindern, dass die Kinder an Mumps erkranken, können sie dagegen wie gegen Masern, Röteln und Windpocken geimpft werden. Die Impfung hat zu einem starken Rückgang der Erkrankungen bei uns geführt.

Wenn du denkst, dass du oder dein Kind an Mumps erkrankt ist, berät dich dein Kinderarzt oder Hausarzt zu weiteren Behandlungsmöglichkeiten.

Wir hoffen, dass wir dir die Grundlagen vom Mumps verständlich erklärt konnten und freuen uns über jedes konstruktive Feedback. Abonniere unseren E-Mail-Newsletter und folge uns auch Instagram oder Twitter, um über als Neuigkeiten auf unserer Seite informiert zu sein!

dein Team von deinediagnose.de

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