Hashimoto-Thyreoiditis

↑ Video zur Hashimoto-Thyreoiditis / Schilddrüsenunterfunktion

 

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Hier möchten wir die Grundlagen der sogenannten Hashimoto Thyreoiditis besprechen.

Was bedeutet „Hashimoto“?

Hashimoto war ein japanischer Arzt, der die Erkrankung Anfang des 20. Jahrhunderts zuerst beschrieben hat. Ihm zu Ehren wird diese Erkrankung heute so gennant. Der zweite Teil des Namens die Thyreoiditis setzt sich wiederum aus 2 Teilen zusammen. Thyreoid bedeutet übersetzt so viel wie „Schilddrüse“. Die Worte-Endung „-itis“ benutzen Ärzte immer dann, wenn sie ausdrücken wollen, dass ein Organ entzündet ist. Ihr kennt das vielleicht von Begriffen wie Bronchitis, da da geht es um eine Entzündung der Bronchien. Somit geht es bei der Thyreoiditis also um eine Entzündung der Schilddrüse.

Wofür ist die Schilddrüse überhaut da?

Die Schilddrüse ist ein kleines Organ und sitzt ein kleines Stück unter dem Kehlkopf. Sie produziert Botenstoffe für den Körper, sogenannte Hormone.

Wofür braucht man die Hormone der Schilddrüse?

Mit Hilfe dieser Botenstoffe (Hormone) reguliert der Körper seine Stoffwechsel- und Kreislaufaktivität. Man kann grob sagen, dass die Schilddrüse dafür zuständig ist, den Menschen und seinen Stoffwechsel aktiver zu machen.

Hashimoto – eine Autoimmunerkrankung

Bei der Hashimoto-Thyreoiditis ist es nun so, dass der Körper mit seinem eigenen Abwehrsystem, also dem Immunsystem seine eigene Schilddrüse angreift. Damit zählt diese Erkrankung zu den sogenannten Autoimmunerkrankungen. Das Abwehrsystem produziert in diesem Fall kleine Stoffe, sogenannte Antikörper, die die Schilddrüse angreifen.

Schilddrüsen – Entzündung

Dadurch entzündet sich in der Folge die Schilddrüse, ohne das man das merken muss oder ohne dass dies zwingend wehtut. Aber über Jahre hinweg verliert die Schilddrüse dadurch ihre Funktion im Körper. Das bedeutet sie produziert nicht mehr genug von diesen Botenstoffen im Körper.

Wie behandelt man die Hashomoto Thyreoiditis?

Die Behandlung für den Patienten liegt dann darin, dass er diese Botenstoffe, also die Hormone in Form von Tabletten einnimmt, um die Schilddrüsen-Funktion zu ersetzen.

Warum regelmäßige Blutabnahmen?

Man muss dann regelmäßig zum Hausarzt gehen, damit dieser im Blut kontrollieren kann, ob man auch die richtige Menge der Hormone einnimmt. Ansonsten muss man die Dosierung anpassen.

Wir hoffen wir konnten euch die Grundlagen der Hashimoto-Thyereoiditis verständlich erklären. Wenn ihr Interesse an weiteren Videos zu dem Thema habt, schreibt uns doch eurer Feedback.  Um keine Neuigkeiten auf unserer Seite zu verpassen, abonniert doch unseren E-Mail-Newsletter oder folgt uns auf Instagram oder Twitter!

euer Team von deinediagnose.de

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