Fraktur

↑Video zum Thema Fraktur / Knochenbruch

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In diesem Video möchten wir erklären, was der Begriff Fraktur bedeutet.

Knochenbruch

Eine Fraktur bezeichnet einen Knochenbruch. Je nachdem welcher Knochen betroffen ist, spricht man zum Beispiel von einer Rippenfraktur (wenn eine Rippe gebrochen ist) oder von einer Unterkieferfraktur (wenn der Unterkiefer gebrochen ist). Häufig sind beispielsweise auch Frakturen der langen Knochen von Armen und Beinen.

Ursachen

Wie allgemein bekannt ist, treten Knochenbrüche vor allem aufgrund von Stürzen, Verkehrsunfällen, Sportunfällen oder Schlägereien auf.

Symptome und Beschwerden

Die betroffenen Patienten bemerken dann vor allem Schmerzen und eine Schwellung in dem betroffenen Körperareal. Auch kann es dazu kommen, dass bestimmte Bewegungen plötzlich nicht mehr wie gewohnt ausgeführt werden können. Dies betrifft vor allem Frakturen von solchen Knochenstücken, die Teil eines Gelenks sind.

Untersuchung und Diagnostik

Um die Diagnose eines Knochenbruchs stellen zu können, wird meistens ein Röntgenbild gemacht. Genauer gesagt sind es eigentlich meist zwei Röntgenbilder, damit man die untersuchten Knochen aus verschiedenen Richtungen beurteilen kann. Bei manchen Frakturen reichen zwei Röntgenbilder allein jedoch nicht aus, um einen Knochenbruch genau zu beurteilen. Dies ist zum Beispiel der Fall, wenn ein Knochen in viele kleine und größere Teile zerbricht. Man spricht dann auch von einer Trümmerfraktur.

Computertomographie

In einem solchen Fall hilft eine sogenannte CT-Aufnahme oft weiter. Umgangssprachlich ausgedrückt kommt der Patient für diese Untersuchung in „die Röhre“. Dies bedeutet eigentlich nur, dass er sich auf eine Liege legen muss, welche dann durch ein kreisrundes Gerät gefahren wird. Diese Gerät macht dann ganz schnell nacheinander viele einzelne Röntgenbilder des betroffenen Knochens. Diese werden dann von einem Computer zu einem dreidimensionalen Bild zusammengesetzt. Genauso, als würde man ganz viele einzelne Käsescheiben zu einem ganzen Käse zusammenfügen.

Behandlung und Therapie

Die Therapie einer Fraktur richtet sich unter anderem danach, welcher Knochen betroffen ist, in wie viele Teile dieser zerbrochen ist und ob die einzelnen Knochenstücke noch nah beieinander liegen oder nicht. Kommt es zum Beispiel zum Bruch eines Knochens des Unterarms und liegen die Knochenstücke noch ganz dicht in ihrer ursprünglichen Position aneinander, so reicht meistens eine Ruhigstellung des zerbrochenen Knochens als Therapie aus. Dies kann zum Beispiel mit einem Gips-Verband erfolgen. Es wird also dafür gesorgt, dass die Stücke des gebrochenen Knochens sich nicht mehr gegeneinander bewegen können. Durch die Ruhigstellung können die Knochenstücke dann wieder zusammenwachsen.

Operationen

Bei komplizierteren Brüchen, wie zum Beispiel den oben genannten Trümmerbrüchen, muss jedoch oft eine Operation erfolgen, um die einzelnen Knochenstücke wieder zusammenzufügen und mit Hilfe von medizinischen Schrauben aneinander zu befestigen. Eine Operation ist auch bei sogenannten offenen Frakturen notwendig (Hierbei kommt es dazu, dass ein oder mehrere Stücke des gebrochenen Knochens durch die Haut nach außen treten). Die Behandlung von Knochenbrüchen – ob mit oder ohne Operation – fällt in das Aufgabengebiet der Orthopäden, der Ärzte für Knochen und Gelenke. Insbesondere bei Knochenbrüchen nach Unfällen sind auch die sogenannten Unfallchirurgen zuständig.

Individuelle Therapie

Die Aufgabe des behandelnden Arztes können wir in unserem Video nun natürlich nicht übernehmen. Wir hoffen aber, dass zum Verständnis des Begriffs Fraktur beitragen können.

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Euer Team von deinediagnose.de

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