COPD

↑ Video zum Thema COPD / „Raucherlunge“ / „Raucherhusten“ / Obstruktive Lungenerkrankung

 

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Auf dieser Seite soll es um die sogenannten COPD gehen.

COPD = „Raucherlunge“?

Im Volksmund nennt man diese Erkrankung auch häufig „Raucherlunge“. Die häufigsten Beschwerden die damit verbunden sind, ein häufiges und starkes Husten werden dann meist auch als „Raucherhusten“ bezeichnet.

Ursachen der COPD

Das liegt daran, dass in Deutschland die häufigste Ursache für die COPD ein langjähriges und starkes Rauchen ist. Allerdings gibt es auch andere Ursachen und Auslöser für die COPD, daher sind die Übersetzungen mit Raucherlunge und Raucherhusten nicht ganz korrekt.Was passiert nun bei der COPD?

Aufbau der Lunge

Normalerweise sind die Atemwege der Lunge wie kleine Röhren. Sie sind dauerhaft geöffnet und durch sie kann die Luft ein und ausgeatmet werden kann. Dadurch bekommt der Körper den benötigten Sauerstoff aus der Luft und kann den produzierten Kohlenstoffdioxid wieder ausatmen.

Geschädigte Lunge bei COPD

Die COPD ist nun eine lebenslang begleitende Erkrankung der Lunge bei der es zu einer starken Einengung der Atemwege in der Lunge kommt. Vor allem beim Ausatmen hat der Patient das Problem, dass sich seine Atemwege verengen. Er kann dann die Luft und das CO2 was in der Lunge ist, nicht richtig ausatmen. Außerdem kommt es dazu, dass sich bei diesen Patienten viel Schleim in den Atemwegen bildet, der immer wieder abgehustet werden muss. Was ist jetzt aber die Ursache hierfür?

Rauchen – Gift für die Lunge

Ein ständiges Einatmen von giftigen Stoffe (wie zum Beispiel beim langjährigen Rauchen) kann dazu führen, dass sich das Gewebe um die Atemwege herum entzündet und dauerhaft entzündet bleibt. Das führt dazu, dass unsere Atemwege nicht mehr wie kleine feste Röhren sind, sondern aufweichen und nicht mehr dauerhaft geöffnet sind. Wenn der Patient dann versucht verstärkt auszuatmen, kann es dazu kommen, dass sich diese kleinen, aufgeweichten Atemwege verengen oder sich zum Teil verschließen. Dann kann der Patient einen Teil der Luft aus der Lunge nicht gut abatmen. Außerdem kann er frische Luft aber auch nicht mehr so gut einatmen.

Luftnot bei COPD

Der Patient bekommt hierdurch Luftnot und ist nicht mehr so leistungsfähig wie vorher. Das bedeutet, dass er z.B. weniger Treppenstufen steigen oder weniger weit Laufen kann ohne Luftnot zu bekommen.

Wie krank ist meine Lunge?

Ärzte teilen diese Erkrankung in verschiedene Schweregrade ein und für jeden Schweregrad gibt es eine andere Art der Behandlung. Meistens werden die Patienten in 4 verschiedene Stadien eingeteilt.

Beste Therapie: Rauch-Stopp!

Das wichtigste bei der COPD ist allerdings, dass man versucht aufzuhören zu rauchen, da sonst die Lunge immer weiter geschädigt wird. Dies fällt dem Patienten meistens am schwersten, es hat allerdings den größten Nutzen.

Beratung ist wichtig

Euer Hausarzt kann euch hierfür  auch verschiedene Tips geben, wie man den größten Erfolg haben kann mit dem Rauchen aufzuhören.

Was bedeutet „COPD“?

Was bedeuten jetzt aber eigentlich dieser Name „COPD“? Das ist eine Abkürzung für den englischen Begriff dieser Erkrankung. „Chronic obstruktive pulmonary desease“, also chronisch obstruktive Lungenerkrankung. Er übersetzt nur, dass es eine chronische Lungenerkrankung ist, also eine Erkrankung die den Patienten lebenslang begleitet, bei der es zu einer Einengung der Atemwege kommt.

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